Willkommen bei den Kamelien!

Kamelien - Kostbarkeiten aus ostasiatischen Gärten

Kamelien gehören zu den erlesendsten Gehölzen, die uns die Natur geschenkt hat. Was fasziniert die Menschen an dieser Pflanze so? Der Hauptgrund ist sicherlich die Vollkommenheit der Kamelienblüte, die für uns das Idealbild einer Blüte schlechthin verkörpert. Nicht zu vergessen das dunkelgrün glänzende Laub, das stets einen edlen und würdigen Rahmen bietet.
Die Heimat der zu den Teegewächsen gehörenden und zu Ehren des Jesuitenpaters G. J. Camel benannten Kamelien liegen in Fernost. In Japan, Nordkorea und Nordchina wachsen die Wildformen in lichten Bergwäldern. Sie überwintern dort unter zumeist hohen Schneedecken, mit der Schneeschmelze setzt die Blütezeit ein. Seit etwa 2000 Jahren werden sie in ihren Heimatländern gezüchtet und kultiviert.

Die Farben- und Formenvielfalt ist beachtlich. Weiße, rote, rosa, aber auch zweifarbige und neuerdings auch gelbe Blüten begeistern jeden Pflanzenfreund. Ob einfach, halbgefüllt oder gefüllt, groß- oder kleinblütig, mit anemonen- oder rosenförmigen Blütenblättern: für jede Vorliebe ist die passende Kamelie zu finden. Vor rund 250 Jahren gelangten erste Pflanzen von Camellia japonica nach Europa und wurden von zumeist wohlhabenden Sammlern in Parkanlagen und Orangerien gehalten. Die älteste und eindruckvollste Kamelie in Deutschland steht im Schloßpark Dresden-Pillnitz, wo sie nachweislich bereits im Jahre 1801 ausgepflanzt wurde. Sie hat inzwischen eine Höhe von 9 m und eine Breite von 11 m erreicht und wird jeden Winter mit einem fahr- und heizbaren Gewächshaus umbaut. Seit einigen Jahren werden verstärkt winterharte Sorten gezüchtet und vermehrt, die in Norddeutschland auch als ausgepflanzte Gartenkamelien prächtig gedeihen.

Lassen Sie sich in Fachbetrieben über die Frosthärte der einzelnen Sorten beraten.

Kamelien