Willkommen beim Geranium - der Staude des Jahres 2004!

Geranium – pflegeleichte Multitalente Storchschnäbel (bot. Geranium) bieten alles auf einmal im sommerlichen Konzert der Stauden: Aufsehen erregende Hauptakteure für den Soloauftritt, kompetente Statisten für große Blütenszenen und gruppenstarke Kleindarsteller. Kaum eine andere Staudengattung ist so anpassungsfähig und daher so vielseitig einsetzbar. Die außergewöhnliche Vielfalt dieser etwa 300 Arten und Sorten umfassenden Gattung hat dazu beigetragen, daß Geranium vom Bund deutscher Staudengärtner zur „Staude des Jahres 2004“ gewählt wurde. Die im Park der Gärten präsentierte Auswahl von etwa 30 der besten Arten und Sorten ist nur ein kleiner Sortimentsausschnitt dieser anspruchslosen Blatt- und Blütenschönheiten. Der deutsche Name „Storchschnabel“ erscheint beim Blick auf die blühenden Pflanzen rätselhaft, wird aber später im Jahr deutlich: nach der Blüte bilden sich eigenwillig gestaltete, längliche Fruchtstände, die an den Schnabel eines Storches erinnern und zu dem ungewöhnlichen deutschen Namen geführt haben. Geranium sollte nicht mit der häufig in Balkonkästen gepflanzten, nicht winterharten Geranie (bot. Pelargonium) verwechselt werden. Es handelt sich bei Geranium überwiegend um niedrige oder halb hohe Pflanzen, die in den gemäßigten Zonen der ganzen Welt verbreitet sind. Die meisten Arten unserer Gartenformen stammen aus Europa und Asien. Einheimische Pflanzen wie Wiesenstorchschnabel (G. pratense), Blutstorchschnabel (G. sanguineum) und Waldstorchschnabel (G. sylvaticum) sind noch heute in vielen Sorten wichtige Gartenpflanzen, die besonders in der naturnahen Gartengestaltung eine Rolle spielen.

Geranium - Staude des Jahres 2004