Chronik

Auf eine hervorragende Saison kann der Park der Gärtenauch im Jahre 2018 zurückblicken. Vom 14. April bis zum 7. Oktober besuchten 152.200 zahlende Gäste den Park. Hinzu kommen rund 20.000 Besucher unter 18 Jahre sowie die Besucher von abendlichen Kulturangeboten (über 12.000), die ebenfalls nicht in der offiziellen Besucherzahl enthalten sind.

Mit insgesamt 5.209 verkauften Jahreskarten kann der Park für dieses Jahr ein kleines Plus an Dauergästen verbuchen. 
Einen herausragenden Stellenwert nimmt der Ausbau und die Weiterentwicklung der gärtnerischen Präsentationen im Park ein. Verschiedene Mustergärten sind im zurückliegenden Gartenjahr neu angelegt oder von ihren Betreibern umgestaltet worden.Eine weitere Neuerung bildet die Aktionsfläche Garten- und Landschaftsbau, auf der der Beruf des Gärtners vorgestellt. Hier finden kontinuierlich überbetriebliche Lehrgänge für Auszubildende der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau statt. Witterungsgeschützte Sandflächen dienen als Übungseinheiten für die einwöchigen Ausbildungskurse.

Der Park der Gärten ist ursprünglich als Schau- und Erhaltungsgarten für Pflanzensortimente konzipiert worden und fungiert mittlerweile als etabliertes Informations- und Kommunikationszentrum sowie als ideale Präsentationsfläche der grünen Branche in Deutschlands Nordwesten.

Die neue Erlebnisstation „Gesunder Boden – Gesundes Wasser“ ist ein weiterer Baustein, mit dem der Park der Gärten seine Position als fachkompetente gärtnerische Wissensplattform deutschlandweit unterstreicht. Und natürlich ist es ein wichtiger Schritt, um für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit den kostbaren Gütern Boden und Wasser zu sensibilisieren.

Zusätzlich wurde die Reihe der gärtnerischen Infotage konsequent weiterentwickelt. Beispielweise wurde neben „Hortensien im Park“ und „Staudenvielfalt im Park“ dieses Jahr erstmalig die Reihe „SonntagGrün“ sehr erfolgreich in das Programm aufgenommen.

Die „Schule im Grünen" als Bildungseinrichtung des Parks hielt sich in diesem Jahr auf wiederum hohen Niveau mit 158 Schulklassen im Unterricht des außerschulischen Lernortes. Damit war das Angebot quasi ausgebucht. Im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau. Im Vorjahr waren 152 Schulklassen im Park. Dazu kamen wieder viele Schulklassen, die ohne gebuchtes Programm, sondern beispielsweise mit dem Angebot des „Forschertagebuches“ – einer selbstorganisierten Rallye - im Park waren.

Erfreulich ist die Entwicklung der durchgeführten „Kindergeburtstage im Park“. Mit 114 (anstatt 105 im Vorjahr) organisierten Kindergeburtstagen konnte hier die Zahl leicht gesteigert werden.

Einen leichten Rückgang wurde bei den gebuchten Gästeführungen durch den Park verzeichnet. In dieser Saison waren die Gästeführer des Parks insgesamt 104 Mal (Vorjahr 112) mit Gruppen im Gelände unterwegs und haben über die saisonalen Highlights und Hintergründe informiert oder am Ende der Erlebnisführung an die Gäste das „Pflanzendiplom“ überreicht.

Im nächsten Jahr öffnen sich die Gartentore wieder am 13. April 2019. Die kommende ist die 17. Saison des Park der Gärten, die wieder viel Inspiration und Information, Genuss und Erleben rund um das Thema Garten für die Gäste verspricht.

Auf eine hervorragende Saison kann der Park der Gärten, die Gartenschau in Bad Zwischenahn, auch im Jahre 2017 zurückblicken. Vom 14. April bis zum 8. Oktober, zuzüglich der insgesamt vier Sonderöffnungen, besuchten wieder sehr viele Gäste den Park. Mit 153.400 zahlenden Gästen konnte 2017 das Rekordergebnis aus dem Vorjahr - trotz deutlich schlechterer Wettersituation - fast eingestellt werden.

Besucher unter 18 Jahren können kostenlos den Park besuchen. Diese rund 21.000 Besucher sind deshalb, ebenso wie die Besucher von abendlichen Kulturangeboten (über 9.500), nicht in der offiziellen Besucherzahl enthalten. Stetig steigend ist ebenfalls der Absatz an Jahreskarten, also die Zahl der Dauergäste des Parks. Mit insgesamt 5.200 verkauften Jahreskarten (das Kontingent wurde für 2017 auf 5.500 Karten erhöht, da in 2016 die Jahreskarten ausverkauft waren) kann der Park für dieses Jahr ein deutliches Plus an Dauergästen verbuchen.

Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr der > Mustergarten „Leben und Arbeiten im Garten“. Einen weiteren Blickfang findet der Besucher im oberen Parkbereich: unterschiedliche Kübelpflanzen als Gestaltungelemente für Terrasse, Balkon, Garten oder Dachterrasse. Hier sind auch die Gewinnerbilder des Park der Gärten-Fotowettbewerbes 2016 in Kooperation mit CEWE in einer Open-Air-Bildergalerie ausgestellt (> Beitrag J).

Zusätzlich wurde dieses Jahr der multifunktionale Schauraum unter Beteiligung regionaler Unternehmen in der Nähe des Turmes eröffnet. Der lichtdurchflutete Ort mit modernem Ambiente lädt den Besucher zum Verweilen, Entspannen, Genießen, Informieren, Entdecken sowie Lesen ein. Dabei geht der Bezug zum Außenraum durch großflächige Glasfronten nicht verloren. Auch dem angrenzendem Outdoorbereich wurde ein neues Gesicht gegeben: neben der vertikalen Begrünung mit integrierter Bewässerung werden auf dem Vorplatz je nach Jahreszeit im saisonalen Wechsel pflanzliche Besonderheiten präsentiert.

Mit 153.700 zahlenden Besucher konnte der Vorjahresrekord deutlich überboten werden. Hinzu kommen rund 21.000 Kinder bis 18 Jahre (die keinen Eintritt bezahlen) sowie 8.000 Besucher von abendlichen Kulturveranstaltungen.

Neben den tausenden Blumen im Park gab es auch gärtnerisch wieder viele Highlights.
Der „Weiße Garten“, das "Heckengalerie" mit Baumhorosokop, die "Gristeder Neuheiten" mit Kunstwerk sowie das "Pinetum" wurden neu angelegt bzw. deutlich überarbeitet. Auch der "Immergrüne Garten", die Sammlung der "empfehlenswerten Rhododendron" und viele andere Mustergärten und Beiträge wurden überarbeitet. Der Baum des Jahres Winter-Linde (Tilia cordata) sowie die Staude des Jahres ,die Iris - diese im 2015 angelgten "Kiesgarten mit Segge" erhielten wieder ihren festen Platz im Park.

Bemerkenswerte bauliche Veränderungen waren der Umzug der Gastronomie in das neue Restaurant "Glashaus". Auch ein neuer Pavillon im oberen Geländebereich bereichtert nun die Parkbauten. Der Umbau der bisherigen Gastronomie zum "Schauraum" wird zur Saison 2017 fertig gestellt werden.

Mit 4.500 verkauften Jahreskarten, 178 Klassen bei der "Schule im Grünen" und vielen Gästeführungen, tausenden Beratungen im Gartentreff der Nds. Gartenakademie sowie etlichen Trauungen wurden besondere Akzente gesetzt.

Besondere Akzente erlebten auch über 15.000 Besucher der 10. Mystischen Nächte, die eines der vielen kulturellen Events im Park waren.

Mit insgesamt 145.700 zahlenden Gästen kann der Park der Gärten 2015 als neues Rekordjahr verbuchen.

Bemerkenswerte bauliche Veränderungen waren der Umzug der Gartenberatung aus dem Glashaus in den zentralen Pavillon, ein größerer Seminarraum sowie die Anlage einer neuen Seeterrasse und die Erneuerung der sanitären Anlage im Rhodopark mit dem 4. barrierefreien WC. Komplett umgestaltet  wurde der Beitrag der Imkerei, der jetzt über eine „begehbare Bienenwabe“ verfügt.

Neue Mustergärten wurden angelegt, wie der „Kiesgarten“ oder die „Gartenräume“. Aufwendig umgestaltetet wurden u.a. der „Spiegelgarten“ oder auch der „Koi-Zen-Garten“. Auch der Baum des Jahres („Feld-Ahorn“ - Acer campestre) sowie die Staude des Jahres („Segge“ - Carex) erhielten wieder ihren festen Platz im Park.

Außerdem wurde der Park mit den Zertifikaten „ServiceQualität“ und „Besonders Kinderfreundlich“ rezertifiziert. Erstmals wurde der Park auch mit dem Zertifikat „Reisen für Alle – Barrierefrei geprüft“ ausgezeichnet.

Der Park der Gärten in Bad Zwischenahn kann auch im Jahre 2014 auf eine zufriedenstellende Saison zurückblicken.

Obwohl bei der Zahl der Tagesgäste (141.500 Gäste) leichte Einbußen zu verzeichnen waren, konnte der Park so viele Jahreskarten (insgesamt 4000) verkaufen wie nie zuvor.

Die Saison 2014 stand bereits zum Saisonauftakt ganz im Zeichen von zahlreichen Neuerungen. Alles überragend ein neu errichteter stählerner Aussichtsturm, der ein hölzernes Provisorium ersetzte und nun auf gut 17 Metern Höhe einen besonderen Ausblick auf weite Parkteile erlaubt. Darüber hinaus bereichern seit Saisonbeginn auch ein aufwendig neu gestalteter Kletter- beziehungsweise ein Wasserspielplatz den Park.

In "Deutschlands größte Mustergartenanlage" wurden auch wieder tolle Installationen, Möbel, Accessoires und Dekorationen gezeigt.

Der Park der Gärten in Bad Zwischenahn kann auch im Jahre 2013 auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.

Diese stand nicht zuletzt im Zeichen des neuen Besucherzentrums, das am 19. April feierlich seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Insbesondere die im Neubau untergebrachte Erlebnisausstellung „Grüne Schatztruhe“, die Verbesserung von Serviceangeboten sowie neugestalteter Parkareale im Eingangsbereich wurden von den Gästen im Verlauf der Saison durchweg positiv aufgenommen.

Der "Park der Gärten" hat auch im Jahre 2012 seine Position als einer der bedeutendsten touristischen Anziehungspunkte in Nordwestdeutschland weiter ausgebaut.

Mit 145.150 Gästen passierten so viele Gäste die Tore des Parks, wie nie zuvor. Das bedeutet einen Besucherzuwachs von 6,2% gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2011.

Anfang Dezember ist der Bau des neuen Besucherzentrum soweit fortgeschritten, dass die Parkverwaltung hier bereits einziehen kann.

Nie zuvor besuchten mehr Menschen den Park der Gärten, als in 2011.

Mit 136.650 zahlenden Gästen wurde das bisherige Rekordjahr 2009 deutlich übertroffen. Mehrere Themengärten sind neu angelegt oder umgestaltet worden. Auch ein neuer Rekord bei der Schule im Grünen: Im Verlauf der Saison 2011 kamen insgesamt 250 Schulklassen und Kindergartengruppen. Das bedeute eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr (181 Klassen) von mehr als 25%.

Ein wichtiger Meilenstein in Richtung Zukunft: Am 3. Oktober erfolgte der 1. Spatenstich für das neue Besucherzentrum sowie die Neugestaltung des Eingangsbereiches im Park der Gärten. Die Einweihung wird zum Saisonbeginn 2013 sein.

In diesem Jahr kann der Park bereits auf ein zehnjähriges Bestehen zurückblicken.

Zahlreiche prominente Gäste läuteten die Jubiläumssaison am 1. Mai ein.

Mit insgesamt 128.200 Gästen hat der Park der Gärten auch im Jahr 2010 seine Position als einer der bedeutendsten touristischen Anziehungspunkte der Region behauptet. Ein deutliches Plus von 10% gegenüber dem Vorjahr bedeuten auch 3279 verkaufte Jahreskarten.

Mit der Bewilligung von Fördergeldern und den Zuwendungen zahlreicher Spendern und Förderer fiel 2010 auch der Startschuss für eine neues Besucherzentrum. Ab Saisonbeginn 2013 steht das Gebäude der Öffentlichkeit zur Verfügung: Mit der Dauerausstellung „Grüne Schatztruhe“, einer landschaftlichen Neugestaltung des Eingangsbereiches sowie verbesserten Parkmöglichkeiten. Mit Durchführung dieser Maßnahme ist der Park bis ins Jahr 2027 vertraglich in seinem Bestand gesichert.

Der Park der Gärten kann zufrieden die Saison 2009 bilanzieren.

Nie zuvor besuchten mehr Menschen den Park der Gärten, als in diesem Jahr. Nahezu 132.000 Gäste besuchten die Gartenschau in Bad Zwischenahn.

Mit insgesamt 3009 verkauften Jahreskarten weist der Park für dieses Jahr ein plus von nahezu 24% an Dauergästen aus.

Insbesondere die Zahl der Dauergäste belegt eine stetig wachsende Verbundenheit mit der Anlage, die sich weiterhin zu einem Inbegriff für „Gartenkultur“ und „Kultur im Garten“ in Nordwestdeutschland entwickelt hat.

Ohne spezielles Motto hat der Park seine 6. Saison mit einem neuen Besucherrekord abgeschlossen.

Allein über 2400 Jahreskarteninhaber haben die vier neuen Themengärten und drei neuen Pflanzensortimente wie alle anderen Besucher erleben können.

Die Veranstaltungen, wie die vier Wochen dauernden WohnWELTEN Im Park, die Illumination, die OLB-SpielWELTEN oder die Mystischen Nächte haben wieder tausende ih ihren Bann gezogen.

Übrigens: Der Park der Gärten wurde im Juli 2008 mit "Q" der Servicequalität Niedersachsen mit einem Topwert zertifiziert.

Das Saisonthema heißt „WELTENbummel im Grünen“

6 neue Themengärten bereichern den Park der Gärten, der mit einem neuen „Outfit“ in seine Präsentation nach außen geht. Die Vielfalt der Themengärten, Pflanzensammlungen und Beiträge umfasst weiterhin über 90 Attraktionen und es wurde der 50. neue Beitrag seit der LGS 2002 eingebracht.
Das Ziel, den Besuchern jedes Jahr 10% Neuigkeiten zu präsentieren wurde wieder erreicht.

Am 1.3.07 wurde die Schule im Grünen des Parks als „außerschulischer Lernort“ durch das Kultusministerium anerkannt.

An den Sonderöffnungen haben bereits vor der Saison fast 6.000 Besucher den Park genossen und es wurden über 1.600 Jahreskarten im Vorfeld verkauft.

Saisonthema „GartenLUST und LEIDENSCHAFT“.

Die Landeskunstausstellung des Bundes Bildender Künstlerinnen und Künstler Niedersachsen e.V. ist zu Gast mit dem gleichen Thema.

An den beiden Sonderöffnungsterminen „Winterblüher“ im Februar und „Kamelienausstellung“ im April kamen bereits fast 2.000 Besucher.

Bereits am 2.4. konnte die 1.111. Jahreskarte verkauft werden.

Wiederum rund 105.000 zahlende Besucher haben den Park besucht.

Saisonthema „Faszination der GartenElemente“

Wasser, Feuer, Luft und Erde waren in diesem Jahr die Paten für die einzelnen Veran-staltungsmonate und es wurden 12 neue Themengärten, Pflanzensammlungen und Beiträge den Besuchern präsentiert.

Es waren somit insgesamt 93 Attraktionen.

Über 105.000 zahlende Besucher haben den Park vom 1. Mai bis 3. Oktober besucht.

Saisonthema „GartenKultur aus aller Welt“

Im „Rahmen“ einer Weltreise waren Asien, Großbritannien, Afrika, Italien und Deutschland gärtnerisch und kulturell zu Gast im Park der Gärten.

Es wurden neben vielen Veranstaltungen und 4 sog. Highlightwochenenden mit vielen Aktionen 9 neuen Themengärten, Pflanzensammlungen und Beiträgen bei insgesamt rd. 90 Attraktionen präsentiert.

Rund 100.000 zahlende Besucher haben den Park vom 1. Mai bis 3. Oktober besucht.

Ab 28.03.2003 ist dieses Gelände als Gartenkulturzentrum Niedersachsen - Park der Gärten - (ehemals Niedersächsisches Gartenkulturcentrum) jährlich von Mai bis Anfang Oktober, auf den Erfahrungen der Landesgartenschau aufbauend, mit den Themengärten, den Sortimenten und Sammlungen sowie den Schauen und Freizeiteinrichtungen wieder geöffnet.

19.04. bis 06.10. 2002: Landesgartenschau Bad Zwischenahn. Auf dem soliden Fundament des Gartenkulturzentrums entsteht für 171 Tage ein farbenfroher Raum auf Zeit: die erste niedersächsische Landesgartenschau mit fast 1 Mio. Besuchern.

2.04.2001: Erster Spatenstich durch Staatssekretär Dietmar Schulz (Nds. Landwirtschaftsministerium) für die LGS (II. Bauabschnitt des GKC)

18.05.2000: Eröffnung des ersten Bauabschnittes des Nds. Gartenkulturcentrums

19.05.2000: Beschluss zur Ausrichtung der ersten niedersächsischen Landesgartenschau in Bad Zwischenahn durch die Nds. Landesregierung

24.11.2000: Präsentation des Logos „Lachendes Z“ bei der ersten Pressekonferenz in Anwesenheit von Landwirtschaftsminister Uwe Bartels

15.12.2000: www.landesgartenschau-bad-zwischenahn.de online

20er-Jahre: Pionier des gärtnerischen Versuchswesens in Nordwestdeutschland ist die „Versuchsgärtnerei“ in Westerstede-Ocholt (Schwerpunkt Gemüsebau)

1942: Gründung der Gartenbaulehr- und versuchsanstalt in Aurich-Haxtum. Ziel: Versuche zum Obst- und Gemüsebau (Nahrungsmittelknappheit der Kriegs- und ersten Nachkriegszeit).

50er-Jahre: „Wirtschaftswunderjahre“ - die heutigen Säulen der Versuchsarbeit kristallisieren sich heraus: der Zierpflanzenbau und der Baumschulsektor.

60er-Jahre: Aufbau des Rhododendron-Arboretums. Versuche mit Moorbeetkulturen.
1976/77: Verlegung der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG) mit seinen weltberühmten Gehölzsammlungen nach Bad Zwischenahn-Rostrup. Der Umzug ins Ammerland ermöglicht optimale Zusammenarbeit mit der Baumschulwirtschaft. Durch überbetriebliche Ausbildungs- und Forschungstätigkeit gehen von der LVG bis heute entscheidende Impulse für die gärtnerische Praxis aus.

90er-Jahre: Überlegungen zur Gründung eines Gartenkunstmuseums in Westerstede.

Ab 1990: Diskussion um die zwingende Erweiterung des Rhododendron-Sichtungsgartens, die in die Planung eines Niedersächsischen Gartenkulturcentrums mündet.

09.01.1998: Das Bundesvermögensamt veräußert Liegenschaften des ehemaligen Militärflugplatzes Rostrup an die Landwirtschaftskammer Weser-Ems.

26.01.1998: Baubeginn des Niedersächsischen Gartenkulturcentrums (GKC) mit einer symbolischen Baumpflanzung durch den Nds. Landwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke.

C. F. Bosse (1755 – 93) gestaltet ab 1784 den Rasteder Schlosspark im Stil der Landschaftsgarten-Bewegung. Sein Halbbruder C. L. Bosse (1771 – 1832) gilt als Begründer der Ammerländer Baumschultradition.

  • Die Baumschultradition
  • Die Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau
  • Das Gartenkulturzentrum


Der Park der Gärten ist die logische Konsequenz einer Entwicklung, die vor rund 200 Jahren in dieser Region begann. Humusreiche Böden und ein gemäßigt maritimes Klima waren (und bleiben) optimale Voraussetzungen für die Entstehung eines Baumschulzentrums europäischer Bedeutung. Heute bewirtschaften im Ammerland über 350 Vollerwerbsbaumschulen eine Fläche von 2.600 ha, etwa 10% der deutschen Baumschulfläche. Produktionsschwerpunkte sind Immergrüne, Koniferen und als Spezialität Rhododendron.