Ein Garten voller Leben

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Der Klimawandel führt zur Einwanderung neuer Schädlinge und Krankheiten, da wärmere Temperaturen neue Lebensräume für Insekten schaffen. Die Arten gelangen häufig durch die Globalisierung als blinde Passagiere zu uns. Dabei spielen Insekten eine wichtige Rolle im Garten. Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge gelten als Nützlinge, weil sie Pflanzen befruchten, indem sie Pollen von einer Blüte zur nächsten transportieren – ohne Insekten keine Äpfel oder Kirschen. Andere Insekten gelten als Schädlinge, weil sie sich vom Pflanzensaft ernähren oder Krankheiten übertragen. Diese Schädlinge werden von anderen Nützlingen wie Marienkäfern oder Schlupfwespen reduziert, sodass das ökologische Gleichgewicht gewahrt bleibt. Es lohnt sich also, den Garten klimafreundlich zu gestalten: Totholzhaufen oder Benjes-Hecken bieten Insekten Unterschlupf. Eine artenreiche Gestaltung der Beete sorgt für genügend Nahrung. Dazu gehören Pflanzen, die Insekten Nektar und Pollen bieten. Kleine Teiche dienen als Trinkstellen.