Johann-Dietrich zu Jeddeloh



Im Jahr 2014 hätte der große Koniferen-Spezialist Johann-Dietrich zu Jeddeloh seinen 100. Geburtstag gefeiert.
Aus gegebenem Anlass stellen wir diesen bedeutenden "Züchter der Region" hier anhand seiner wichtigsten biografischen Daten vor.


Vita
Johann-Dietrich zu Jeddeloh


Mit der ersten urkundlichen Erwähnung anno 1190, blickt der Hof ‚zu Jeddeloh‘ auf eine 800-jährige Historie im Ammerland zurück. Seit Beginn des 16. Jahrhunderts tragen die Stammhalter der Familie zu Jeddeloh den Vornamen ‚Johann‘ – so auch der 1914 geborene Johann-Dietrich zu Jeddeloh. In diesem Jahr wäre der international anerkannte Koniferen-Spezialist und Gründer der Baumschule zu Jeddeloh Pflanzen 100 Jahre alt geworden.
Johann-Dietrich zu Jeddeloh begann seine Züchterlaufbahn mit einer Ausbildung zum Gärtner im Betrieb des Großvaters.
Nach der Ausbildung begann er 1932 den landwirtschaftlichen Hof in eine Baumschule umzustrukturieren, wobei er sich zunächst auf Blaufichten, Schnittgrün und Zwergkoniferen konzentrierte. Im Laufe der Jahre entwickelte sich seine Baumschule zu einem Unternehmen mit globalen Geschäftsbeziehungen. Persönlich verdiente sich Johann-Dietrich zu Jeddeloh den Ruf eines international anerkannten Koniferen-Spezialisten: Insgesamt hat er rund 1000 Nadelgehölze aus aller Welt zusammengetragen, geprüft, selektiert und vermehrt. Mit der Tsuga canadensis ‚Jeddeloh‘ landete er seinen ersten großen Erfolg als Züchter, die ihm zahlreiche Medaillen auf nationalen und internationalen Gartenschauen bescherten.
Ende der 70er-Jahre baute Johann-Dietrichs‘ Sohn – Jan-Dieter zu Jeddeloh – den ersten Containerbetrieb der Baumschule auf. Ab 1995 übernahm Jan-Dieter Junior auch den Hauptbetrieb von seinem Vater.
Wenige Jahre später – im August 1999 – verstarb Johann-Dietrich Senior. Heute gehört das von ihm gegründete Unternehmen zu Jeddeloh Pflanzen zu den führenden Container-Baumschulen und Vollsortimentern Europas.

Hier (clicken!) kommen Sie direkt zur Sammlung zu Jeddeloh im Park der Gärten (Sammlung XVIII)